So bleibt es kühl im Oberstübchen

Naturfasern aus Hanf bieten einen sehr guten sommerlichen Hitzeschutz

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Wer sein Dach ausbaut, darf den sommerlichen Wärmeschutz nicht vergessen. Gute Ergebnisse liefern Naturfasern wie Thermo-Hanf. Foto: djd/Hock


(djd/pt). Spätestens an den Hundstagen, wenn die Sonne den ganzen Tag über vom Himmel brennt, vermissen Hausbesitzer einen guten sommerlichen Wärmeschutz unterm Dach schmerzlich. Oft wird es so heiß, dass der Aufenthalt im Obergeschoss unerträglich wird. Kein Wunder, denn trotz Hinterlüftung der Dacheindeckung kann die Temperatur direkt darunter auf 60 bis 85 Grad Celsius ansteigen. Neben den Dachsparren, die nur einen geringen Anteil der Dachinnenfläche abdecken, kann lediglich eine vernünftige Dämmung verhindern, dass die Hitze sich in den Räumen ausbreitet. Sie ist also nicht nur fürs Energiesparen im Winter, sondern auch für erträgliche Temperaturen im Sommer unerlässlich.


Nachwachsende Dämmstoffe halten Wärme effektiv fern
Doch nicht jeder Werkstoff schneidet beim sommerlichen Wärmeschutz gleich gut ab. Besonders gut geeignet sind nachwachsende Faserdämmstoffe, etwa Thermo-Hanf von Hock. Verantwortlich dafür ist ihre überlegene Wärmespeicherkapazität, die bewirkt, dass sich eine "Temperaturwelle" von der Außenseite zur Rauminnenseite deutlich langsamer ausbreitet. Eine aktuelle Untersuchung des Prüfinstituts MFPA Leipzig bescheinigt dem Naturfaser-Dämmstoff eine spezifische Wärmespeicherkapazität von 2.300 J/(kg K). Glaswolle liegt dagegen nur bei 800 bis 1.000 J/(kg K). Die nackten Zahlen klingen abstrakt, sind aber für die Hausbewohner deutlich spürbar. Je höher der Wert, desto länger behalten sie kühlen Kopf unterm Dach.

Phasenverschiebung von acht bis zehn Stunden
Die Zeitdauer, die ein bestimmter Werkstoff der Durchdringung der sommerlichen Hitze Widerstand leistet, bezeichnet man als Phasenverschiebung. Mit den heute üblichen Dämmstärken von 18 bis 22 Zentimetern liegt diese Phasenverschiebung bei Thermo-Hanf zwischen acht und zehn Stunden. Bis die Wärme also auf der Innenseite angelangt ist, wird es draußen schon wieder kühl, das Dach gibt die Wärme wieder an die nächtliche Luft ab. Unter www.thermo-hanf.de gibt es mehr Informationen über die Wärmedämm- und sommerlichen Wärmeschutzeigenschaften des Naturfaser-Dämmstoffs.

Das Geheimnis der Wärmespeicherkapazität
Die Wärmespeicherkapazität beschreibt, welche Wärmemenge in Joule einem Stoff zugeführt werden muss, damit sich seine Temperatur um ein Kelvin erhöht (J/kg K). Je größer dieser Wert ausfällt, desto länger braucht der spezifische Werkstoff, um die Wärme von außen nach innen durchdringen zu lassen, und desto effektiver sorgt er dafür, dass es an der Innenseite länger kühl bleibt. Durch hohe Wärmespeicherkapazität, gepaart mit hohem Raumgewicht, verhindert etwa Thermo-Hanf das Eindringen der sommerlichen Hitze in die Dachräume besonders gut.

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Nicht zuletzt von der Wärmespeicherkapazität eines Dämmstoffs hängt es ab, wie gut er die Dachräume vor sommerlicher Hitze schützt. Foto: djd/Hock

Letzte Änderung am Dienstag, 22 Mai 2012 12:14

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