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Mittwoch, 14 März 2012 12:09

„SiWa“ – Sicheres Wasser e.V. sorgt wieder für Badeaufsicht in den Sommerferien

Helge von Appen

Helge von Appen, Vorsitzender des Vereins Siwa-Sicheres Wasser e. V. Foto: hfr

Müssen (LOZ/tba). In den Sommerferien beziehen die Rettungskräfte des Vereins SiWa – Sicheres Wasser e.V. täglich ihre Position am Strand der Badelagune in Müssen und führen die Badeaufsicht von 14 bis 19 Uhr durch. Jeweils ein Rettungsschwimmer und ein Sanitäter sorgen für die Sicherheit der Gäste. Der erste Wachtag ist am letzten Schultag, Freitag, 22. Juni, und der letzte Wachtag wird am Sonntag, 5. August, sein. Die Badeaufsicht wird durch einen Zuschuss der Gemeinde Müssen, aus eigenen Mitteln des Vereins und durch Spenden finanziert.

Uwe Riewesell, Bürgermeister in Müssen, dankte in seinem Grußwort während der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern des Vereins für ihren Einsatz in den letzten Jahren. Er teilte mit, dass die Badelagune Müssen aufgrund der beständig hervorragenden Wasserqualität jetzt eine EU-Badestelle ist.

Am Sonnabend, 1. Juni, machen die Mitglieder den Strand fertig für den Sommer. Der Nichtschwimmerbereich wird mit einer neuen Badebegrenzung kennzeichnet, eine neue Boje verankert und der Strand aufgeräumt.

Das gab Helge von Appen, Vorsitzender des Vereins, während der Jahreshauptversammlung bekannt.

Die Mitglieder hielten Rückschau auf das Jahr 2011, in dem 59 Einsatztage geleistet wurden. Etwa 3100 Besucher kamen insgesamt in der ganzen Saison an den Strand. Acht Hilfeleistungen wurde ausgeführt. Drei neue Rettungsschwimmer begannen ihren Dienst.

 Insgesamt stand das Jahr 2011 im Zeichen der Modernisierung des Vereins. Wir haben die Wach- und Kompetenzsoftware „Wukos“ eingeführt. Damit ist die digitale Wachplanung, die transparente Erstellung der Wachberichte und die Aus- und Weiterbildungsplanung möglich. Wachberichte können durch die in Bereitschaft befindlichen Führungskräfte beispielsweise sofort über das Internet abgerufen werden. Der Internetauftritt des Vereins wurde erneuert und inzwischen auch durch den Facebook-Auftritt ergänzt. Demnächst wird ein Defibrillator zur Wiederbelebung angeschafft, finanziert durch eine zweckgebundene Spende der Volksbank Hamburg.

Auch in der Ausbildung will SiWa führend sein. Sechs Rettungsschwimmer beginnen demnächst mit der Ausbildung zum Rettungsschwimmer „Gold“, der höchsten Qualifikation.

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 März 2012 10:22