Montag, 14 November 2016 16:28

Zertifizierung von drei Gemeinschaftsschulen im Herzogtum Lauenburg

Von links: Matthias Hefter, Sabrina Christiansen (Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz), Andreas Hartung, Jörg Collenburg (Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek), Bettina Röper (Kreisfachberaterin Berufsorientierung), Katrin Thomas (Schulrätin), Dr. Volker Schmidt, Jörg-R. Geschke (GemS Mölln). Von links: Matthias Hefter, Sabrina Christiansen (Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz), Andreas Hartung, Jörg Collenburg (Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek), Bettina Röper (Kreisfachberaterin Berufsorientierung), Katrin Thomas (Schulrätin), Dr. Volker Schmidt, Jörg-R. Geschke (GemS Mölln). Foto: hfr

(LOZ). Die Gemeinschaftsschulen Mölln, Stecknitz und Schwarzenbek wurden im Landeshaus in Kiel vom Ministerium für Schule und Berufsbildung in Anwesenheit von Bildungsministerin Britta Ernst mit dem Berufswahlsiegel-SH ausgezeichnet.

Schulen, die sich um das Berufswahlsiegel bewerben, geben anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs ihre Berufs- und Studienwahlaktivitäten an. Kommt die Schule in die engere Auswahl, stellt sie sich einem Audit, wobei ein dreiköpfiges Team die Qualität der Berufs- und Studienorientierung vor Ort überprüft. „Ein erfolgreicher Übergang in das Erwerbsleben beginnt schon in der Schule; Deshalb zeichnen wir mit diesem neuen Qualitätssiegel die Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst bei der Festveranstaltung im Kieler Landeshaus.

Das Berufswahlsiegel wird Schulen mit einer ausgezeichneten Berufs- und Studienorientierung verliehen. Nach vier Jahren muss sich die Schule erneut der Evaluierung stellen, um das Berufswahlsiegel weiterführen zu können. In diesem Jahr wurde das Berufswahlsiegel in Schleswig-Holstein erstmalig an 58 Schulen des Landes vergeben.

Die ersten Ergebnisse aus dem Zertifizierungsverfahren hätten gezeigt, wie wichtig eine gezielte Zusammenarbeit von Schule, Eltern, Berufsberatung, Berufsbildenden Schulen und Wirtschaft sei, so Ministerin Ernst und dankte den ehrenamtlichen Jurorinnen und Juroren und allen am Verfahren Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung: „Das neue Berufswahl-SIEGEL-SH hat die bereits bestehenden guten Ansätze in der Berufs- und Studienorientierung sichtbar gemacht und wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung und Verbesserung gegeben.“ So wollten viele Schulen in Zukunft die Eltern noch systematischer in die Berufs- und Studienorientierung einbeziehen. Ernst: „Die Qualitätsentwicklung unserer Schulen und die Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf sind zwei Schwerpunkte der Arbeit des Bildungsministeriums. Das Berufswahl-SIEGEL-SH verbindet beide An-sprüche auf das Beste miteinander.“

Für das Berufswahlsiegel zeichneten sich die Preisträger durch folgende besondere Aktivitäten aus: An der Gemeinschaftsschule Mölln gibt es Angebote zur Berufsorientierung über das übliche Maß hinaus. Die Schule hat bei der Weiterentwicklung der Berufs- und Studienorientierung alle Schülerinnen und Schüler im Blick.

Bei der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek ist die teamübergreifende Zusammenarbeit vorbildlich. Dies mündet z.B. in einen wöchentlich stattfindenden Berufsorientierungsunterricht und in einen Wahlpflichtkurs „Soziales Lernen“ mit einem Langzeitpraktikum in medizinischen und sozialen Berufen.

Die Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz nutzt die standortspezifischen Gegebenheiten des ländlichen Raumes, in dem sie örtliche Betriebe und den Landfrauenverein systematisch einbezieht. Besonders hervorzuheben ist die 14-tägige Kompetenzschulung, bei der die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sich einer besonderen Herausforderung stellen.

Letzte Änderung am Montag, 14 November 2016 20:27

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