Kreisseniorenbeirat setzt Sicherheit im Herzogtum Lauenburg auf die Agenda
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- Veröffentlicht: Freitag, 02. Februar 2018 16:50
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Geesthacht (LOZ). Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze fühlte sich sichtlich wohl unter den Senioren. Eigentlich hatte der Seniorenbeirat der Stadt und Dr. Hubert Hoser, der Sprecher des Kreisbeirats, das Stadtoberhaupt für ein paar Grüße und freundliche Worte für die Vertreter der lokalen Gremien eingeladen, aber der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, in Gegenwart der Generation 60 plus für seine Heimatstadt zu werben.
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Bei Butterkuchen und Kaffee zeigte sich Olaf Schulze bestens informiert über die Geschichte der Elbestadt und beschrieb darüber hinaus mögliche städtebauliche Veränderungen und Verkehrsanbindungen seiner Gemeinde. “Über 8.000 Einwohner Geesthachts pendeln täglich aus der Stadt“, wusste der Bürgermeister, aber auch über 6.000 kommen jeden Tag zu uns“. Eine Schienenanbindung an die Hansestadt Hamburg zeichnet sich ab, jedenfalls ist das seine Hoffnung.
Optimistisch sieht er auch die Größe der Stadt. Im nächsten Jahrzehnt wird Geesthacht bis auf 35.000 Einwohner wachsen. Die Stadt soll ein kulturelles und touristisches Zentrum werden, so Olaf Schulze. Und noch etwas macht ihn stolz und er verrät das auch den Senioren: „Schon heute kommen Leute aus Lüneburg nach Geesthacht zum Shoppen“.
Nun waren die Vertreter des Kreis-Seniorenbeirats nicht in erster Linie nach Geesthacht gekommen, um sich die Pläne des Bürgermeisters anzuhören. Dieses Gremium als Dachorganisation der Beiräte der Gemeinden berät auf seinen Sitzungen Möglichkeiten von Hilfen für ältere Menschen. Diese Beiräte sehen sich als Mittler zwischen der älteren Generation und der Politik. Wohnraumbeschaffung, Barrierefreiheit, Kriminalitätsprävention oder Fragen der Pflege im Alter stehen auf der Agenda dieser Seniorenbeiräte.
Einer der Schwerpunkte dieses ersten Quartals ist die vom Landesseniorenrat gestartete und vom deutschen Institut für Sozialwirtschaft unterstützte Umfrage zum Sicherheitsgefühl älterer Menschen in Schleswig-Holstein. Diese Befragung wird vom Institut ausgewertet und an die zuständigen Politiker weiter geleitet. Fragebögen sind im Internet (http://www.surveymonkey.de/r/lsr-sicherheit) zu beantworten oder auch beim Landesseniorenrat S-h, Kantplatz 14 in 24537 Neumünster abzufordern. Der Lauenburger Seniorenbeirat hat jetzt die Initiative ergriffen und wird bei seiner nächsten Veranstaltung Mitte Februar den Fragebogen verteilen und ihn ausgefüllt und gesammelt weiterleiten.
Darüber hinaus stehen besonders geschulte Beamte bereit, ihre Erkenntnisse auch den einzelnen lokalen Seniorenbeiräten nahe zu bringen.